Das BMJV und die Rechtsprüfung des EPGÜ und der Gesetzentwürfe zu dessen Ratifikation,

Artikel zur Überprüfung des EPGÜ und seiner Ratifikation in Deutschland auf Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz und dem Unionsrecht durch das BMJV (21.10.2019)

Bevor ein Gesetzentwurf in das parlamentarische Verfahren eingeführt werden kann, sieht das deutsche Recht zwingend vor, dass dieser vor allem seitens des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz („BMJV“) einer umfassenden Rechtsprüfung, insbesondere auf seine Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz und dem Unionsrecht, zu unterziehen ist. Die Durchführung dieser Rechtsprüfung mit positivem Ausgang hat das BMJV schriftlich zu zertifizieren. Bei internationalen Übereinkommen wie dem Übereinkommen für ein Einheitliches Patentgericht („EPGÜ“) sind das BMJV und das Bundesministerium des Innern zwecks verfassungsrechtlicher Prüfung bereits an den Vorarbeiten zu beteiligen. Der folgende Beitrag befasst sich mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen der Rechtsprüfung sowie ihrer Durchführung im Hinblick auf das EPGÜ und die beiden zu dessen Ratifikation in Deutschland vorgelegten Gesetzentwürfe. Dass die Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz offenbar nur sehr selektiv und diejenige mit dem Unionsrecht offenbar gar nicht überprüft wurde, dürfte nach den bisherigen Erfahrungen kaum verwundern.

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Ressourcen:

  • Link zur „Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesministerien“ vom 01.09.2011.
  • Link zum „Handbuch zur Vorbereitung von Rechts- und Verwaltungsvorschriften“ (2. Auflage, 2012).
  • Link zum „Handbuch der Rechtsförmlichkeit“ (3. Auflage, 2008).
  • Link zur Entscheidung BVerfG, 2 BvR 2728/13 u.a., Urteil vom 21.06.2016 – OMT.
  • Link zur Entscheidung BVerfG, 2 BvR 2728/13 u.a., Beschluss vom 14.01.2014 – OMT (Vorlageentscheidung).
  • Link zur Entscheidung BVerfG, 2 BvR 2735/14, Beschluss vom 15.12.2015 – Europäischer Haftbefehl.
  • Link zur Entscheidung BVerfG, 2 BvE 2/08 u.a., Urteil vom 30.06.2009 – Lissabon.
  • Link zum Lebenslauf des Johannes Karcher (PDF, Englisch).
  • Link zum Dokument „Roadmap of the Preparatory Committee of the Unified Patent Court“ vom 16.09.2014 (PDF, Englisch).
  • Link zum BMJV-Organigramm vom 15.02.2016 (PDF).
  • Link zum BMJV-Organigramm vom 01.10.2017 (PDF).
  • Link zu Dokument 907/2012 (PDF).
  • Link zu Ratsdokument 14750/12 vom 12.10.2012 (PDF).
  • Link zu Dokument 815/2015 (PDF).
  • Link zu Dokument 835/2015 (PDF).
  • Link zur Entscheidung EuGH, Gutachten 1/17 vom 30.04.2019 – CETA (PDF).
  • Link zur Entscheidung EuGH, Rs. C-284/16, Urteil vom 06.03.2018 – Slowakische Republik / Achmea BV (PDF).
  • Link zur Entscheidung EuGH, Rs. C-64/16, Urteil vom 27.02.2018 – Associação Sindical dos Juízes Portugueses / Tribunal de Contas (PDF).
  • Link zu Ratsdokument 7928/09 vom 23.03.2009 (PDF).
  • Link zu Dokument 907/2012-1 (PDF).
  • Link zu Dokument 907/2012-2 (PDF).
  • Link zu Dokument 907/2012-7 (PDF).
  • Link zu Dokument 246/2016-8 (PDF).
  • Link zu Dokument 246/2016-9 (PDF).
  • Link zu Dokument 246/2016-10 (BV 22.11.2016) (PDF).
  • Link zu Dokument 246/2016-10 (BV 24.11.2016) (PDF).
  • Link zum BPatG-Geschäftsverteilungsplan vom 01.10.2019 (PDF).
  • Link zu BR-Drucksache 751/16 vom 09.12.2016 (PDF).
  • Link zu Dokument 246/2016-10 (09.05.2016) (PDF).
  • Link zur Bezugsvorlage vom 07.01.2016 (PDF).
  • Link zur Stellungnahme der Bundesregierung vom 29.09.2009 im EuGH-Gutachtenverfahren 1/09 (PDF).
  • Link zum Plädoyer der Bundesregierung vom 17.05.2010 im EuGH-Gutachtenverfahren 1/09 (PDF).
  • Link zu Ratsdokument 11533/11 vom 14.06.2011 (PDF, Englisch).
  • Link zu Dokument 1132/2011 (PDF).
  • Link zu BT-Drucksache 18/11137 vom 13.02.2017 (PDF).